

Die kleine Insel, die Kusadasi ihren Namen gibt, liegt direkt vor der Uferpromenade, mit der Stadt durch einen Damm verbunden, den man in wenigen Minuten überqueren kann. Guvercinada, die Taubeninsel, wird von einer kleinen Steinfestung mit Wurzeln in byzantinischer und osmanischer Zeit gekrönt, einst Teil der Seeverteidigung der Stadt gegen Piraten und Räuber. Heute ist sie ein grüner Park: Wege winden sich zwischen Mauern, Gärten und Cafés, und von den Wällen bekommt man den klassischen Blick zurück über Kusadasis Hafen, den Yachthafen und die Hügel dahinter. Der dortige Yachthafen ist einer der größten an der türkischen Ägäis, voller Yachten, und die Straßen gleich landeinwärts bilden das alte Viertel, wo eine ansehnliche Karawanserei aus dem siebzehnten Jahrhundert und ein Labyrinth aus Basargassen an die Handelsvergangenheit der Stadt erinnern. Es ist ein einfacher, angenehmer Ort für einen Spaziergang in der Kühle des späten Nachmittags, abgerundet mit Tee oder einem Essen am Wasser, während die Sonne über dem Meer untergeht.
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