


Wat Mahathat zählt zu den ältesten und bedeutendsten Tempelruinen Ayutthayas, gegründet im vierzehnten Jahrhundert als Sitz des höchsten buddhistischen Patriarchen des Königreichs und einst gekrönt von einem aufragenden zentralen Prang, der seither eingestürzt ist. Sein weltweiter Ruhm beruht jedoch auf einem einzigen stillen Bild: dem verwitterten steinernen Kopf eines Buddha, eingebettet in die knorrigen Wurzeln eines Bodhibaums, die ihn über die Jahrhunderte umschlungen haben. Niemand hat festgehalten, wie der Kopf nach dem Fall der Stadt genau dorthin gelangte, was sein Geheimnis nur vertieft, und er ist zu einer der meistfotografierten Kulturerbestätten Thailands geworden. Rundherum erstrecken sich die stimmungsvollen Überreste des Klosters: der Stumpf des großen Prang, Ziegel-Chedis und Reihen sitzender Buddha-Figuren, deren Köpfe Plünderung und Krieg zum Opfer fielen. Ihm wird tiefe Ehrfurcht entgegengebracht, weshalb Besucher gebeten werden, sich beim Fotografieren des von Wurzeln umschlungenen Kopfes zu ducken und den eigenen Kopf nicht höher als den des Buddha zu halten.
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